Zeilen

Ich stehe immer wieder staunend vor deinen Zeilen
verliere mich immer wieder in deinen Worten
Woher nimmst du nur diese unbändige Kraft, deine Gefühle auf Papier zu bannen?

Jedes Wort von dir hat seine eigene Melodie
deine Sätze singen sie mir vor
ich summe leise mit, in meinem Kopf
tobt ein Sturm von Tönen

Ich sitze vor einem Scherbenhaufen von unausgesprochenen Geschichten
schneide mich an verdrängten Erinnerungen
bunt spiegelt sich die Zeit in jedem einzelnen verlorenen Gedanken

Ich würd dir so gern all die Worte zurückgeben
die salzige Spur auf meiner Wange und
das breite Lächeln von Ohr zu Ohr
all diese Emotionen, die deine Worte brauchen, um das Licht der Welt zu erblicken.

du bringst sie heraus in aller Schönheit
selbst die kleinen Falten auf meiner Stirn
wenn ich über die Tinte auf deinen Fingern nachdenke
mich frage, wie du es schaffst,
dass ich immer wieder staunend vor deinen Zeilen stehe

Autor: Nicolina Modl

meine Vorstellung von Lyrik: Tinte gefüllt mit Gedanken aufs Papier bringen. Losschreiben und die Welt vergessen. Lieblingsbuch: "Sofies Welt" von Jostein Gaarder Lieblingsfilm: Dead poets society Lieblingszitat: "Darf ich dich also küssen? Auf diesen kläglichen Papier? Ich könnte ebensogut das Fenster aufreißen und die Nachtluft küssen." - Franz Kafka Auch ja und ich bin 17 und mag es Texte über die Welt zu schreiben.

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