Alte Schule

Wenn sich der Tag dem Ende neigt,

im Tintenfass die Feder schweigt,

bluten Ideen aus den Händen,

verkrustete Finger, die Zahlen verschwenden.

Leere Worte verlassen den Kopf,

der zusammengezurrt im schweren Zopf.

Gedanken schon lange zu Tode geprügelt,

Fragen werden durch Strafen gezügelt.

Jede Idee, die frei entflog,

der Stock mit festem Schlag verbot.

Doch Wunden verheilen und Angst vergeht

Und Freiheit erblüht, wenn der Mut aufersteht.

Flügge

Von des Windes starken Schwingen

Wird getragen jenes Blatt

Seine Freunde noch am Baume

Winken ihm von dort herab

Ungebremster Fall beschleunigt

Seinen Weg zum Boden hin

Schon trifft es auf tote Freunde

Fragt sie welkend nach dem Sinn

Und in frisch ergrünter Höhe

Schlüpfen Knospen aus dem Tau

Nichts ahnend von dem Lebensende

Stellen sie sich dem Wind zur Schau

Mirror Me

I hate my mirror me

Because it is so mean.

It tells me how to live

Even I don´t agree.

I hate my mirror me

I thought that I would do

But in reality

It helped me to come through.

I need my mirror me

It´s the only one that´s here

When it´s to dark and I can´t see

 It makes my view get clear.

I want my mirror me

as one that makes life clearer

But as inverted enemy

I´ll better break the mirror.